Kuala Lumpur

Nach dem kurzen aber dennoch sehr lohnenswerten Aufenthalt in den wunderschönen Cameron Highlands kamen wir am Samstag 25.1 gegen Nachmittag im schwülwarmen Kuala Lumpur bei 30 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit an.

Unser Hotel befand sich direkt in der City, irgendwo zwischen Chinatown und Little India. Wir hatten ein Fenster zum Hinterhof. Der Lärm auf der Strasse war aber so laut zu hören, dass man das Gefühl hatte, entweder gar keine Fenster zu haben oder nur welche aus Papier. 

Nachdem wir uns etwas akklimatisiert hatten, erkundeten wir zu Fuss das Viertel und sahen mal wieder unzählige Stände mit „Fake“ Taschen und Fake Sportklamotten sowie viele Stände mit den verschiedensten asiatischen Gerichten. 

Am nächsten Morgen entschieden wir uns nach einem kurzen Frühstück zu den Petronas Twin Towers zu laufen. An dem Ticketschalter sass nur 1 Person trotz grossen Ansturms. Wir hatten zuvor erfahren, dass man Tickets für später an diesem Schalter kaufen kann. Doch leider waren bereits alle Tickets für Sonntag ausverkauft und da Montag die Twin Towers geschlossen sind, hatten wir so bedauerlich und traurig es auch war, keine Chance noch verfügbare Tickets zu bekommen. 

Also blieb uns nur noch eine Möglichkeit: der Blick von einer der drei Skybars auf die Petronas Twin Towers. Am letzten Abend besuchten wir die coole Skybar (mit Pool), die sich in der 33.Etage des Traders-Hotels in bester Lage von Kuala Lumpur befand. 

Die Aussicht über die Stadt und der Blick über diese berühmten Petronas Twin Towers und die bunt beleuchtete Skyline sehen gerade bei Nacht einfach phänomenal aus. Wir konnten unseren Blick von diesen tollen Twin Towers einfach nicht abwenden. So sassen wir bis Mitternacht in der einmaligen Lounge der Skybar und waren beide völlig fasziniert von diesem atemberaubenden Ausblick. 

Mein Fazit zu Kuala Lumpur: Es ist eine schöne, multikulturelle Stadt, aber mir persönlich ist es doch zu schmutzig und laut gewesen. Und ein grosser Nachteil kommt noch hinzu: viele Malaysier sprechen in Kuala Lumpur (der Hauptstadt) sehr schlecht oder gar kein Englisch. So wird man z.B. auf die einfache Frage bei 7-Eleven: „Do you have any kind of sandwiches?“ oder auch nur „Sandwiches?“ nur mit grossen Augen und zuckender Schulter angeguckt. Sie haben leider gar kein Zeitgefühl und sind teilweise sehr unfreundlich, wenn sie merken das man sich als Tourist eben nicht „verarschen“ lässt (z.B. bei einer Taxifahrt). 

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