My last day in Perth - Western Australia

Mein Flug mit Qantas von Alice Springs nach Perth sollte vormittags starten. Der Shuttle Bus holte mich und ca.15 weiteren Personen am „Haven“ Hostel schon gegen 7.25 Uhr planmässig ab.

Punkt Acht Uhr bin ich dann zusammen mit der lieben Magdalena am kleinen, aber sehr überschaubaren Flughafen in Alice Springs angekommen. Die Zeit bis zum „Check In“ überbrückten wir uns zusammen mit netten Gesprächen und später noch mit dem kostenlosen Wifi am Airport.😉

Alice Springs und Darwin sind zeitlich gesehen 1,5 Stunden weiter. Das liegt daran, weil sich die Städte in einer anderen Zeitzone befinden, als z.B. Perth. Nach tatsächlichen 4 Stunden Flugzeit kam ich gut am Flughafen in Perth an.

Diesmal musste ich mich aber noch um mein Reisegepäck und den Shuttle Bus kümmern, um in die Stadt zu kommen. Meine große Reisetasche checkte ich bei einem No Name – Luggage Store für 15 Dollar ein, da Emirates in Perth leider keinen Vorabend Check In anbietet (in Frankfurt überraschenderweise auch nicht mehr). Da ich die Tasche keinesfalls in die Stadt mitnehmen wollte und konnte, hatte ich aber keine andere Alternative.

Mit dem Taxi in die Stadt zu fahren kostet in Australien ein Vermögen. Man muss locker mit 50 Dollar pro Fahrt vom Flughafen in Perth bis in die Stadt rechnen.

Einen direkten Bahnhof (wie z.B. in Frankfurt oder London) gab es auch nicht. Also entschied ich mich mit einem Shuttle Transfer Bus von der Firma „Connect“ Hin / Zurück in die Stadt zu fahren. Der Busfahrer brachte mich zu einem Hostel in der Innenstadt und wir vereinbarten eine Abholzeit für den späten Abend. Und das alles für unschlagbare 25 Dollar. Ja, man kann auch in Australien sparen, wenn man wirklich will. Ein paar meiner Tipps und Tricks werde ich auch noch für Euch auflisten.

Ich besorgte noch meine letzten Souvenir Einkäufe und verbrachte dann meinen letzten Abend zusammen mit meinen Freunden Larissa und Michael in Perth. Wir testeten diesmal zwei ganz coole Bars in der Stadt aus. Aber wir wunderten uns dann doch, dass sooo wenig Australier unterwegs waren. Okay es war Mittwoch Abend, aber der 25.4 ist „Anzac Day“ also Public Holiday / Feiertag für die Australier. Also das Nachtleben in Perth endet leider meist schon zwischen 22 spätestens 23 Uhr. Kein Witz! Und das obwohl über zwei Millionen Menschen in der Stadt leben. Das ist wirklich ungewohnt für jemanden, wie mich, die jahrelang in Köln gelebt hat.😉

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Broome - Küstenstadt im Norden von Western Australia

 

Nach meiner 9-tägigen sehr abwechslungsreichen und interessanten Tour durch das wunderschöne Western Australia, bin ich gut am Zielort – in Broome – angekommen.

Broome ist als Ort für die Perlenfischerei weltweit bekannt. Richtig teure Perlen mit Echtheitszertifikat fangen ab 600 € aufwärts an. Wichtiger als die Perlen waren früher die Schalen aus Perlmutt, die vor allem asiatische Taucher aus der Tiefe holen mussten. Perlmutt war weltweit gefragt, z.B. für die Knopfherstellung. Anfang des 20.Jahrhunderts sollen bis zu 400 Schiffe (sogenannte lugger) vor Anker gegangen sein. Diese Schiffe deckten damit über 80 % des damaligen Bedarfs an Perlmutt weltweit ab.

Viele Japaner und Chinesen haben das Tauchen nach den wertvollen Perlen und Schalen unterschätzt und das Tauchen mit ihrem Leben bezahlt. Broome hat deshalb auch zwei Friedhöfe: einen für die Chinesen und einen für die Japaner.

Heute werden die Perlen professionell über eine Zuchtfarm ausserhalb von Broome bezogen. Nachdem ich meine geliebten Perlenohrringe vor kurzem leider verloren hatte, wollte ich mir in Broome – der Perlenstadt – unbedingt neue Perlenohrringe kaufen. Und Geduld und Hartnäckigkeit machen sich anscheinend doch bezahlt, denn ich habe nach langem Suchen dann doch noch super schöne Ohrringe in Broome gefunden. Wer sagt schließlich, dass alles schöne auch gleich richtig teuer sein muss?

Mein vorher gebuchtes Hostel „Beaches of Broome“ in Nähe des bekannten Cable Beach war wirklich top. In dem Mehrbett Zimmer schliefen, außer mir, auch noch Claire (aus Irland) und Igor (aus Czech Republic).

Das Hostel hatte nicht nur einen kleinen Pool zum Abkühlen, sondern auch eine große Küche, wo man sich was zu essen zubereiten oder kochen konnte und wo man seine Lebensmittel im Kühlschrank verstauen konnte.

Und was sehr praktisch war, das Hostel hatte endlich eine eigene Laundry mit mehreren Waschmaschinen, Trocknern und Wäscheleine im Hof. Ich habe dort erstmal meine Klamotten für 4 Dollar gewaschen. Man glaubt gar nicht wie viel roter Staub während einer Reise von der roten Erde an den Klamotten haften bleibt.

Den ersten Tag in Broome verbrachten wir Mädels: Felicitas, Isabel, Jalda, Martina und ich in der Stadt mit Sightseeing, dem üblichen Einkauf von Lebensmitteln bei Coles und Erledigung von Bank- und Postwegen. Ja, auch im Urlaub bleibt man nicht verschont davon.😉

Sehr sehenswert in Broome ist neben dem bekannten Cable Beach, das Freilichtkino „Sun Pictures“. Das Kino befindet sich in der Stadt und es ist weltweit das älteste Freilichtkino, was jetzt noch funktionstüchtig ist.

Feli, Isabel und ich haben uns Dienstag Abend, nach dem tollen Sonnenuntergang am Cable Beach, noch die 18.30 Uhr Vorstellung des Filmes „The great and powerful OZ“ angesehen. Es war wirklich ein toller Film, in einer einzigartigen Atmosphäre. Wir saßen in unseren gemütlichen Liegestühlen in der ersten Reihe, über uns die Sterne, vor uns die Leinwand und in den Händen leckres Popcorn. Ein perfekter Abend in Broome und leider zugleich auch unser letzter gemeinsamer Abend…

P.S. By the way – die meisten Hostels (95%) in Australien bringen keine Postkarten zur Post und verschicken sie auch nicht selbst. Das heißt für jede Postkarte muss man sich eben selbst auf den Weg zur Post begeben.

Und was fällt einem dabei gleich auf? Am Anfang meiner Reise in Perth haben die Briefmarken für Postkarten nach Deutschland noch 1,60 Dollar gekostet, jetzt kosten sie bereits 1,70 Dollar. Das ist echt Wucher! Dadurch wird einem nur wieder einmal mehr klar, dass für uns Europäer hier alles extrem teuer ist.

Aber was tut man nicht alles, um den Lieben Zuhause eine Freude zu machen und ihnen die versprochene Karte zu schicken?!😉

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Outback Feeling im Karijini National Park

Wenn man auf dem Highway von Exmouth aus weiter in Richtung Landesinnere fährt, begegnen einem immer weniger Autos im Bundesstaat Western Australia. Auch wenn sich das nicht viele vorstellen können, aber nur dieser eine Staat alleine hat bereits die Größe von Deutschland. Da an der Westküste Australiens sehr wenig Menschen leben, gibt es auch weit und breit kein Internet oder Handyempfang und man befindet sich wortwörtlich im „nirgendwo“.

Die sogenannten Road Trains sind die heimlichen Könige der Straßen. Road Trains sind übergroße LKW’s eigentlich schon eher überdimensionale Trucks, die einem oft auf den endlos scheinenden Teerstrassen entgegen kommen. Sie transportieren z.B. Baumaschinen von A nach B oder große Ladungen von Waren.

Hin und wieder wirbelt der Wind die rote Erde auf und man sieht einen riesigen roten Sandsturm, der über die Strassen fegt. Da die Tiere der jeweiligen National Parks frei sind und es keine abgrenzenden Zäune gibt, kann es schon öfter mal passieren, dass einem unterwegs plötzlich Schafe, Rinder oder Pferde auf der Strasse begegnen, neben den typischen australischen Bewohnern wie den Kängurus oder Emus. Die Tiere, die nicht schnell genug waren und z.B. von einem der Road Trains erfasst wurden, liegen dann leider tot am Straßenrand. Was bei der Hitze sicherlich kein toller Anblick ist.

Nachdem die Mädels: Felicitas, Isabell, Jalda, Martina und ich unser 8-Bett -Zelt im Park bezogen hatten, bereiteten wir unser australisches BBQ mit den anderen vor. Als wir nach dem Essen noch gemütlich zusammen saßen, unterhielten wir uns noch über Aborigines und auch darüber wie wir uns verhalten sollten, falls wir ihnen begegnen. Mit einem etwas mulmigen Gefühl gingen wir bewaffnet mit unserer Taschenlampe zu unseren Zelten.

Wir hatten zwei der großen Zeltwände geöffnet, die frische Luft strömte durch die Moskitonetze. Wir lagen in unseren Schlafsäcken eingemummelt, jeder in seinem Bett und schaute auf den wunderschönen Nachthimmel.

Der Sternenhimmel hier in Australien ist wirklich einmalig. Die Sterne funkeln wunderschön und leuchten so klar. Hier kann man sogar die Milchstrasse auf der Südhalbkugel beobachten. Das wäre nicht nur für jeden Astronomie Fan das reinste Paradies.

Irgendwann gegen 3 Uhr nachts wurde ich plötzlich aus dem Schlaf gerissen. Jemand öffnete von draußen blitzschnell das Zelt und man hörte nur wie sich der Reißverschluss öffnete. Ich lag in einem Doppelstockbett unten und über mir das Bett war noch frei. Es war stockdunkel, nur der Mond schien in unser Zelt und die Umrisse zeigten nur, dass es eine Frau sein musste. Plötzlich kletterte sie auf das Bett über mir und legte sich hin. Ich war perplex. Wer sollte das sein? Wer kommt mitten in der Nacht aus dem Nirvana und legt sich in ein wildfremdes Bett? Sollte es vielleicht das australische Schneewittchen oder ganz und gar eine Aborigine Frau sein? 😉

Hm…also wohl war mir irgendwie nicht dabei, aber ich stellte mich schlafend. Ich überlegte in Sekundenschnelle wo ich meine Wertsachen und Kamera hatte und war beruhigt als ich alles direkt neben mir in Kopfnähe stehen sah und schob es kurzerhand unter mein Bett. Es dauerte ziemlich lange bis ich danach wieder einschlafen konnte, als ich dann endlich schlief klingelte leider um 6 Uhr mein Wecker. Sonnenaufgangszeit!

Die mysteriöse Frau stand plötzlich auf, kletterte das Bett flink hinunter. Ich schaute aus meinem Schlafsack zu ihr und sah im morgendlichen Sonnenlicht nur eine kleine, dunkelbraune Frau mit langen schwarzen Haaren. Sie lächelte mich an und sagte: „Good morning Frances, I’m so Sorry for tonight!“ Ich schaute ein zweites Mal zu ihr und erst jetzt erkannte ich sie, das Geheimnis war gelüftet: es war unsere Brasilianerin Claudia.

Sie war nachts zu uns gekommen, weil der Schwede Lennart in ihrem Zelt sooo laut schnarchte das sie nicht schlafen konnte.😉

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Ningaloo Reef & Exmouth

Das Ningaloo Reef gehört mit einer Länge von rund 250 km und 20 km Breite zur größten Korallenbank von Westaustralien. Es ist die Heimat von mehr als etwa 200 Korallen und 500 Fischarten, ähnlich vielfältig also wie das weltbekannte Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens.

Es ist saisonbedingt eines der Welt-Hauptbrutorte für Seeschildkröten. Von April bis Mai kommen die einzigartigen Walhaie zur Planktonaufnahme mit denen man eine Schnorcheltour buchen kann. Ich fand die Idee eigentlich ganz interessant, allerdings fand ich dem Preis zwischen 350 bis 385 $ dann doch abschreckend.

Exmouth

Die Stadt Exmouth wurde 1963 als Versorgungsstation für eine Marinebasis der Amerikaner gegründet. Der unscheinbar wirkende Ort ist Ausgangspunkt für verschiedene Touren wie beispielsweise Tauchexkursionen (139 $ mit vorhandenem Tauschein) auf einem ehemaligen Navy Gelände. Das Besondere daran ist, dass an den meterlangen Stelzen, die den Steg tragen, sich einzigartige Korallen gebildet haben. Dadurch hat sich eine Vielfalt von verschiedenen Fisch-und Korallenarten in diesem ungewöhnlichen Lebensraum etabliert.

Ich selbst war aber an dem nahegelegenen „Turquoise Beach“ schnorcheln was auch sehr schön war. Das Meer war leuchtend türkis und der endlos scheinende Sandstrand wirkte fast menschenleer. Leider hatte die Strömung zu viele der nicht ungefährlichen Jelly Fishes (Quallen) angespült und man musste beim Schwimmen und Schnorcheln extrem aufpassen. Luke – unser Tour Guide, der gelernter Koch ist, brachte uns zum Lunch leckres Essen, dass wir direkt am Strand wie bei einem Picknick essen konnten. Es gab frisches Gemüse und leckre Cracker mit verschiedenen Dips (Avocado, Paprika, Knoblauch, Gurke), Pastasalat, Kartoffelsalat und Melone.

Die meisten australischen Strände haben keine Bäume oder andere Schattenplätze, wo man sich bei der Hitze zurückziehen könnte. Deshalb fuhren wir nach ein paar Stunden zur Mittagszeit weiter zum Milyearing Visitors Centre, wo einige der niedlichen Kängurus seelenruhig ihr Mittagsschläfchen im Schatten des Gebäudes hielten. Unsere Anwesenheit störte sie nicht.

Ein weiteres Highlight von Exmouth ist der wunderschöne Cape Range National Park. 20130414-182239.jpg

 

Er erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von ca. 500 km² und umfasst u.a. auch ein ausgedehntes Kalksteinplateau mit tiefen Tälern und Schluchten. Den Sonnenuntergang schauten wir uns in unmittelbarer Nähe des alten Leuchtturmes „Vlamingh Head Lighthouse“ an. Von dort hatte man einen tollen Ausblick auf die nahegelegene Küste und konnte vereinzelte Surfer am Strand beobachten.

Der Abend endete, wie auch schon die meisten Abende zuvor, mit einem gemütlichen, selbst zubereiteten BBQ im Hostel. Diesmal gab es anstatt der üblichen Sandwiches oder Wraps, sogar Kartoffelbrei. Und dazu frischen Salat und Würstchen.

 

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Sonnenaufgang in Monkey Mia

Welche guten Gründe gibt es eigentlich schon um 5 Uhr morgens freiwillig aufzustehen? Ehrlich gesagt im Urlaub garantiert nicht viele, oder? Aber ein guter Grund (zumindestens für mich) ist sicherlich einen wunderschönen Sonnenaufgang in Monkey Mia direkt am Strand zu erleben.

Um 5 Uhr morgens klingelte mein Wecker und ich krabbelte ganz leise aus meinem Schlafsack und schlich ins Bad, um Jalda nicht zu wecken. Nach 10 Minuten war ich im Bad fertig und weckte Jalda, die mich noch ganz verschlafen ansah und sich wunderte das ich schon so früh fertig war. Das Ganze hatte auch einen sehr guten Grund aber zu dem komme ich später…

Nach einer Tasse Tee und einem Toast liefen wir zusammen mit Felicitas und Isabell zum Strand. Wir setzten uns auf den nahegelegenen Bootssteg, von wo aus wir einen tollen Blick auf das Meer und den Himmel hatten. Man konnte den abnehmenden Mond, die kleine Sichel am Himmel, sehr gut erkennen.

Die Möwen flogen ganz aufgeregt am Strand entlang und gaben lustige Laute von sich, ein Fischschwarm sprang von einer Sekunde auf die nächste aus dem Meer. Mehrere richtig große Schildkröten, die man sonst nur aus Zoos kennt, schwammen langsam an der Meeresoberfläche entlang, so dass man sie sehr gut beobachten konnte.

Sie sahen so toll aus und es war niedlich wie sie zum Luft holen ihren langen Hals und Kopf aus dem Wasser streckten. Es schien in dem Moment so, als wartenden alle ganz nervös auf die aufgehende Sonne.

Auf einmal sah man am Horizont, wo wir bis eben noch sehnsüchtig mit dem Sonnenaufgang rechneten, plötzlich die Finne (Rückenflosse) eines Delfins. Schon waren es zwei, dann drei und plötzlich waren es sogar vier Delfine. Alle schwammen in Richtung Bootssteg, zwischen den einzelnen Booten die am Strand angelegt hatten. Sie tauchten in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, um kurz Luft zu holen und zogen dabei ganz galant ihre Bahnen. Es störte sie gar nicht das wir auch da waren.

Monkey Mia befindet sich im Osten der Halbinsel und ist bekannt dafür, dass dort freilebende Delfine täglich an die Küste kommen, die dann unter Aufsicht der Parkranger von Touristen mit Fisch gefüttert werden. Diese Delfine führen ihr eigenständiges Leben im offenen Ozean und kommen nur zur Fütterung. Sie werden dabei nicht von den Menschen berührt und auch nicht trainiert, wie z.B. in Sea World in Orlando.

Gegen 6.30 Uhr stieg die Sonne dann endlich aus dem Meer empor. Monkey Mia ist einer der wenigen Orte in Australien, wo man den Sonnenaufgang aus dem Meer und nicht vom Festland aus beobachten kann. Die Farben änderten sich sekundenschnell. Von einem hellgelben Streifen bishin zu einem kräftigen, warmen Orange war alles dabei. Es sah einfach nur total fantastisch aus.

Eine Delfingruppe von ca. 6-8 Delfinen hielten sich inzwischen schon alle intuitiv in direkter Strandnähe auf und suchten den Kontakt zu den Menschen. Da diese Delfine freilebend sind, gibt es auch keine festen Fütterungszeiten. Alles richtet sich nach den Bedürfnissen der Delfine und nach keiner festen Uhrzeit oder nach den Menschen, was ich toll finde.

Der Strand selbst war nicht mehr leer, wie beim Sonnenaufgang. Immer mehr Touristen standen neugierig und erwartungsvoll da und warteten was nun geschehen würde. Gegen 7.30 Uhr begann dann tatsächlich die offizielle Fütterung der Delfine mit den Fischen. Allerdings verlief sie ziemlich schnell. Innerhalb von 3-4 Sekunden hatte ein Delfin seinen Fisch bekommen. Nach der Fütterung schwammen die Delfine alle wieder aus der Bucht heraus in Richtung offenes Meer.

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Abseilen im Kalbarri National Park

Das Gebiet des Kalbarri National Parks umfasst eine Größe von 1800 km² und besteht aus einem hügeligen Sandsteinplateau. Der Murchinson River hat sich dort in Millionen jahrelanger Arbeit eine beeindruckende Schlucht geschaffen.

Ich habe schon ziemlich viele verschiedene normale und auch extreme Sportarten und Aktivitäten ausprobiert. Allerdings habe ich mich bis jetzt vor allem was mit extremer Höhe zu tun hat, wie z.B. Skydiving, Paragliding, Bungee Jumping oder eben auch Klettern auf Felsen, gedrückt.

Doch ich persönlich finde, manchmal im Leben muss man auch einfach mal den Mut haben etwas vollkommen neues auszuprobieren. An seine eigenen Grenzen zu gehen, sie vielleicht zu überwinden oder eben neue Wege zu gehen. Und wie heißt es so schön? No risk, no fun!😉

Als Colin – ein professioneller und erfahrener Kletterer aus Australien, uns lächelnd erzählte, dass wir uns mit ihm zusammen aus ca.25 m Höhe „abseilen“ lassen könnten, dachte ich erst so: „Ja nee is klar!“😉 Die Neugier war trotzdem geweckt und ich wollte es unbedingt ausprobieren.

Nach einem 30-minütigen Fußmarsch durch den Kalbarri National Park, am frühen Morgen, kamen wir auf dem besagten Kletter Areal an. Da stand ich nun mit meiner langen Trekking Hose und Wanderschuhen, einem roten Schutzhelm auf dem Kopf nur 2 m vom Abgrund entfernt. Ich dachte mir: „Soll ich da wirklich runter? Freiwillig?“ Und auch wenn mein Pulsschlag plötzlich anfing zu rasen und mein Herz vor Aufregung laut klopfte, ich wollte es unbedingt schaffen. Claudia und Jalda waren die ersten beiden, die sich abseilten, danach war ich schon dran. Beide Mädels vor mir hatten es erfolgreich gemeistert sagte ich mir, also würde ich es auch schaffen. Nur war da der „kleine“, aber feine Unterschied: beide Mädels hatten das zuvor schon einige Male gemacht und ich noch nie! Und dann gleich aus 25 m Höhe? Why not!

Ich kletterte in die Sicherheitsgurte, wurde angeseilt, zog die Handschuhe an und bekam von Colin eine kurze Anleitung. „Schau bloß nicht nach unten, wenn Du am Abgrund stehst“, hatte er gesagt. „Klar habe ich auch nicht vor“, sagte ich ihm.

Dann steht man da, angeleint an einem Seil, rückwärts am Abgrund, lehnt sich (eigentlich völlig unnätürlich) schräg nach hinten, schaut auf seine Füße das man sich mit den Fersen abstützt und versucht an alles zu denken, was der Guide einem vorher erklärt hat.

Doch plötzlich steht man mit dem rechten Fuß auf der Klippe, der Kopf ist leer und man schaut DUMMERWEISE intuitiv nach unten und was passiert? Man bekommt Herzrasen und Panik und stellt sich die Frage: „Kann ich das wirklich tun?“ Ich schaute in dem Moment in die fragenden Augen von Colin, der nicht wusste, traut sie sich oder gibt sie auf.

Ich schloss für einen Moment meine Augen, konzentrierte mich kurz nur auf mich selbst, blendete alles um mich herum aus und sagte mir „Frances, diese Grenze wirst Du jetzt überwinden. Wer etwas wirklich will, findet immer einen Weg und aufgeben kommt nicht in Frage!“

Ich versuchte ruhig zu atmen, mich zu beruhigen, voll zu konzentrieren und ging ganz langsam step by step über die Klippe in Richtung Felsen hinunter. Colin lächelte und sagte: „Wow, well done mate!“

Es war so ungewohnt für mich plötzlich nur an einem Seil zu hängen, in dieser schwindelerregenden Höhe. Du bist in dem Moment auf dich alleine gestellt und es kommt darauf an, dass Du Ruhe bewahrst und keine Panik bekommst. Ich lehne mich nach hinten, stütze mich mit beiden Füßen von der grell leuchtenden, roten Felswand ab und gebe mit der rechten Hand mit Gefühl immer Stück für Stück mehr Leine. Und halte mich gleichzeitig mit der linken Hand am großen Karabiner fest. Plötzlich als ich die anfängliche Angst und Ehrfurcht gegenüber der Höhe überwunden habe, werde ich gelassener, der Mut kommt zurück und die restlichen Meter funktionieren automatisch. Adrenalin pur! Dann komme ich am Boden an und werde entseilt und ich schaue nach oben und denke, so verrückt es auch klingt: „Hey das war ja echt geil!“ Und ich laufe den Weg erneut zum Abstiegspunkt. Beim zweiten Mal ist man schon viel relaxter und weiß worauf es ankommt und es macht einfach nur Spass und man versteht danach auch warum Kalbarri als Hot Spot für Felskletterer sein soll.😉

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Pinnacles & Sandboarding

Die berühmten Pinnacles im Namburg National Park sind ein absolutes „Top Highlight“ an der Westküste und ganz Western Australia. Die bizarren Gebilde sehen auf dem ersten Blick wie Überreste von Aliens in einem Science-Fiction Film aus. Tatsächlich sind die in den Himmel ragenden, gelbleuchtenden Säulen aber verwitterte Kalksteinzinne und können bis zu 5 m hoch sein. Sie wirken auf jeden Fall sehr mystisch und man kann unglaubliche Farbenspiele beobachten.

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Auf dem Weg nach Kalbarri haben wir noch Sandboarding gemacht. Sandboarding macht man wie der Name schon sagt auf Sanddünen. Indem man auf einer Art Brett, ähnlich wie bei einem Snowboard im Schnee, mit dem Board der Sanddüne von oben nach unten fährt. Dabei setzt man sich mit seinem Po auf das letztere Drittel des Brettes, die Beine beide angewinkelt und man stößt sich mit beiden Armen ab um Speed zu bekommen. Bremsen tut man dann am Besten mit den Füßen. Wir hatten alle super viel Spass, auch wenn wir danach den feinkörnigen Sand überall im Gesicht, in den Haaren und am Körper hatten.😉

Von Perth Richtung Westcoast

Eine Reise ist ja auch immer wieder ein neues Abenteuer. Die Tage in Perth haben mir super gut gefallen, aber ich war trotzdem sehr gespannt auf die Westcoast von der ich schon so viel von Freunden und Bekannten erzählt bekommen habe. Tolle Strände, wenig Einwohner und Touristen, also einfach Natur pur.

Der Bus sollte eigentlich um 7 Uhr morgens am Tourist Stand Coach in Nähe der Bus Station in Perth ankommen. Deshalb fuhr ich, um auf jeden Fall pünktlich zu sein und um auf Nummer sicher zu gehen, mit dem bestellten Taxi bereits morgens um 6.15 Uhr vom Haus meiner Freunde am City Beach in die Stadt zur besagten Haltestelle. Ich war auf jeden Fall schon kurz nach halb 7 da und nach und nach kamen auch immer mehr Reisende mit ihrem Gepäck an. Doch weit und breit war kein Bus zu sehen, erst gegen 7.45 Uhr tauchte ein kleiner, weißer Bus auf. Es stieg ein lässig gekleideter Australier aus, der alle mit einem „Hey Mates, how are you going!“ begrüßte und übers ganze Gesicht grinste. Da stand er nun, unser Busfahrer namens Luke barfuß – ja auch ohne Flip Flops – und stammelte nur kurz was von „Sorry the Traffic!“ Na klar, Samstag morgen ist ja auch sooooo viel Verkehr auf den Strassen von Perth.😉 Australier sind einfach immer gechillt und die Männer irgendwie besonders.

Wir waren insgesamt 13 Personen, davon sagenhafte 6 deutsche Mädels, ein Paar aus Japan, ein Mann Ende der Fünfziger aus Schweden, eine Schweizerin aus Bern, eine Irin aus Galway, eine Brasilianerin aus Saõ Paulo und eine Italienerin. Ein bunter Mix also! Nachdem Luke das Gepäck und natürlich auch meine Reisetasche mühselig in den viel zu kleinen Stauraum des Anhängers verfrachtet hatte, stieg auch ich beruhigt in den Bus ein. Es strahlten mich zwei Augen von der vorletzten Sitzbank an und ich setzte mich kurzerhand zu einer (wie sollte es auch anders sein) sympathischen Blondine.😉

Jalda kommt eigentlich aus Berlin aber lebte die letzten 8 Monate in Melbourne und ist seit März auf Reisen. Sie erzählte mir von ihrer Tour von Darwin nach Alice Springs, Tasmanien, Thailand, Vietnam und Kambodscha…

Irgendwie stellten wir während unserer Busfahrt immer mehr Gemeinsamkeiten fest und damit meine ich nicht bloß die coolen IKEA Nackenhörnchen oder die gleichen Sonnenbrillen Etuis, die wir zufälligerweise beide hatten, sondern viel mehr…und ich finde es immer wieder toll, welche schicksalhaften Begegnungen es doch im Leben gibt. Da ist man am anderen Ende der Welt und sitzt plötzlich im Bus neben einer Person, die man vorher noch gar nicht kannte. Doch schon nach kürzester Zeit ist man sich vollkommen vertraut, als würde man sich schon ewig kennen. Man führt tiefsinnige Gespräche über Gott und die Welt, das Leben und was es ausmacht so lebenswert zu sein. Intuitiv kümmert man sich um den anderen und sei es auch nur bei Stops an Tankstellen, um Essen oder Getränke zu besorgen.

Ganz ehrlich, so eine Adventure Reise ist sicherlich nichts für jedermann! Es muss ja auch nicht jeder gut finden, dass man in 9 Tagen rund 4000 km durch Australiens Westküste reist. Aber so eine Reise ist einmalig und verbindet total. Es ist absolut nicht vergleichbar mit irgendwelchen Pauschalreisen…

Sightseeing in Perth

Einerseits möchte man die wenige Zeit, die man in einer tollen Stadt ist, mit seinen Freunden verbringen oder vielleicht auch einfach mal am Strand relaxen, dem Meer lauschen, die Wärme der Sonne genießen und mal nichts tun…

Andererseits möchte (oder muss man auch aus beruflichen Gründen) die wenige Zeit die man zur Verfügung hat, sinnvoll nutzen und so viel wie möglich von Sightseeing, Kultur und Leben der jeweiligen Stadt sehen (und berichten).

Das kennen sicher viele von Euch von Städtetrips?! Aber auch als Journalistin ist das Schwierige beim Reisen immer eine gute Mischung aus beiden zu finden. Denn manchmal verbringt man (und da spreche ich aus eigener Erfahrung) mehr Zeit damit alles für die beste Reportage oder Bericht für die XY-Redaktion zu recherchieren, hat die tollsten Ideen und sprüht nur so über von Energie und Enthusiasmus.

Letztlich ist man dann aber nur auf dem Sprung von einem tollen Ort zum nächsten, wie das weiße Kaninchen in „Alice im Wunderland“. Man vergisst darüber hinaus, auch einfach mal den Augenblick und das hier und jetzt schlichtweg zu genießen. Deshalb war es mir heute wichtig, trotz geplanter Sightseeing Tour auch relaxen zu können… JA, auch ich bin noch lernfähig.😉

Als James von seinen Business Terminen vormittags zurück kam, nahm er mich mit seinem Auto in die Stadt und setzte mich wie gewünscht am bekannten „Bell Tower“ ab.

Von dort aus lief ich zunächst in die Stadt um ENDLICH mal meine Euros umzutauschen, da Cath und ich das gestern nach der Ankunft am Flughafen zeitlich nicht mehr geschafft hatten. Nachdem ich beim letzten Australien Besuch leider sehr schlechte Erfahrungen mit dem Kreditkartenlimit und extremen Gebühren an ATM Automaten meiner Bank hatte, wollte ich diesmal lieber auf Nummer sichergehen und nahm „real money“ mit. Wobei ohne Kreditkarte würde ich natürlich auch nicht ins Ausland reisen.

Ich befand mich kurzerhand in der Hay Street und in der sehenswerten Einkaufspassage „London Court“. Dort konnte ich mein Geld problemlos in australische Dollar umtauschen.

Ich beschloss mit dem Hop On – Hop Off Bus für 27,50 $ durch Perth zu fahren. Ich finde, es ist immer noch die beste Möglichkeit sich innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über eine Stadt kulturell und geschichtlich zu verschaffen und sie dann zu erkunden.

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Start war die Barrack Street bzw. die Ferry Terminals in unmittelbarer Nähe des Bell Towers. Von dort ging es von der Hay Street, weiter über das Perth Culture Centre über die Northbridge. Von Crown Perth – Burswood Park, zum Perth Mint bis zur 297 Hay Street. Der fünfte Stop wurde am Kings Park und dem Aussichtspunkt Fraser Avenue eingelegt.

Der wunderschöne Kings Park und Botanic Garden haben mir super gut gefallen und mich persönlich auch gewissermaßen an Sydney erinnert. Man hatte von dort einen phänomenalen Ausblick über die Stadt Perth. Viele Paare machten Picknick, Eltern spielten mit ihren Kindern oder andere lagen im Gras und lasen ein Buch. Das Laufen durch die Natur und die Ruhe im Park taten unheimlich gut… Eine Stunde später fuhr ich mit dem nächsten Bus in Richtung Roe Gardens.

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Die nächsten Stops der Hop On – Hop Off Tour waren: Synergie Parklands, Harbour Town (Shopping und Outlet Area), 300 Murray Street Moon & Sixpence Pub und der letzte der 11 Tour Stops war die William Street. Ich blieb allerdings sitzen und beschloss mir stattdessen noch das bekannte State Theatre Centre aufzusuchen. Das auch bekannt ist als das Heath Ledger Theatre. Der bekannte Schauspieler Heath Ledger war 1979 in Perth geboren, wurde u.a. bekannt durch den Film „Brokeback Mountain“ und verstarb auf tragische Weise 2008. Das Theater war für mich nichts besonderes. Es stand eigentlich nur ziemlich klein „Heath Ledger Theatre“ auf dem Schild. Das Theater an sich war für mich nicht der absolute Knaller, da finde ich selbst das Meininger Theater viel schöner. Aber es ging hier ja um die Ehrung und nicht um das Gebäude.

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Vom Theater lief ich Richtung Wellington Street zur Bus Station. Dort suchte ich mir Bus Nr. 81, der ab Plattform 15 fuhr und fuhr zurück zu meinen Freunden, zum City Beach. Perfektes Timing! Als ich aus dem Bus ausstieg, sah ich das die Sonne unterging. Ich lief den Strandweg zwischen den Dünen entlang und war innerhalb von nur 5 Minuten am traumhaften Strand. Ich finde Sonnenuntergänge, auch wenn ich schon unzählige gesehen habe, jedes Mal aufs Neue total faszinierend. Ich könnte stundenlang einfach nur im Sand sitzen und dem Meerrauschen zuhören. Für mich jedenfalls gibt es keinen perfekteren Tag als abends noch gemütlich am Strand zu sitzen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang… Perfect day😉

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Ankunft in Australien 

Am 1.April (Ostermontag) gegen 11 Uhr ging mein Flug zunächst in Richtung Dubai. Gegen 9 Uhr stand ich, nach einem reichhaltigen Frühstück, am Check-In Schalter von Emirates im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens. Ich bekam einen Sitzplatz am Fenster in Reihe 32. Nachdem ich mein Gepäck abgegeben hatte und alle Sicherheitskontrollen bequemlos hinter mich brachte, lief ich direkt zum Gate.

Das Flugzeug startete pünktlich und wir kamen gegen 19 Uhr (Ortszeit) in Dubai an. Jetzt hieß es 2 Stunden lang warten.

Das war mein erster Stopover in Dubai. Ich hatte mir den Flughafen irgendwie völlig anders vorgestellt, aber er war allen Erwartungen hingegen, total unspektakulär und langweilig. Es gab z.B. nur Fast Food in einem kleinen Food Court, sonst nichts. Zumindest für die Economy Class, wie es bei der First Class aussieht – kann ich nicht beurteilen.

Auf dem Weg zum nächsten Check-In lernte ich durch Zufall eine sehr nette Blondine namens Rike kennen. Wir kamen natürlich ins Gespräch und waren uns sofort sympathisch und da sie ursprünglich aus Köln kommt, hatten wir gleich noch mehr Gesprächsstoff. Nur Kölsch gab es leider keins.😉

Als unser Flug nach Perth, aus unerklärlichen Gründen, plötzlich Verspätung hatte und es weit und breit nichts zu essen gab (nicht mal einen Snack Automatenen) teilten wir uns als hungrige Leidensgenossen kurzerhand meine Packung Leibnitz Kekse.😉 Rike hat vor ihren (deutschen) Freund in Perth zu besuchen und mit ihm und seinem Bruder 3 (!) Monate das Outback zu erkunden. Sie war sichtlich aufgeregt wegen ihrem ersten Flug nach Australien. Ich konnte sie nur allzu gut verstehen…

Gegen 13 Uhr (Ortszeit Perth) kamen wir nach über 20 Stunden endlich im sonnigen Perth an. Die Nacht war viel zu kurz und richtig schlafen konnten wir beide nicht. Weder Rike, noch ich. Aber wenigstens mussten wir unseren Sitzplatz nicht mit den 2 Frauen teilen, die beide aussahen wie die Zwillingsschwestern von Roseanne und neben denen man sich vermutlich wie eine mickrige Sprotte in einer viel zu kleinen Dose fühlte. Und wir saßen auch nicht neben der Amerikanerin, die panische Flugangst vorm Fliegen hatte und trotz Medikamente eine Panikattacke bekam. Der Pilot musste extra wegen ihr kommen, ein Glas Wasser bringen und sie beruhigen…Ja, im Flugzeug erlebt man doch immer wieder spannende, lustige oder auch abwechslungsreiche und komische Geschichten.😉

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Rike und ich wurden schon sehnsüchtig am Ausgang des Flughafens in Perth erwartet und das entschädigte für vieles. Es ist echt immer wieder soooo schön, wenn man von den Menschen, die man mag, zum Flughafen gebracht oder abgeholt wird und die dann auch diesen besonderen Moment mit einem teilen.

Der Landeanflug über Perth.

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Also Schlaf und Jetlag werden doch völlig überbewertet, oder?! Ich war sooooo happy endlich wieder in down under zu sein, dass ich meine Müdigkeit schlichtweg vergaß…