Thailand

Thailändisch Kochkurs in der „Thai cooking school“

von frances81 am November 24, 2012

Ich dachte mir: „Was gibt es besseres als einen Thailändisch Kochkurs in Thailand zu machen und sich die besten Tipps direkt von den Kochprofis geben zu lassen?“ Immerhin koche ich schon einige Jahre sehr gerne asiatisch und am Liebsten natürlich Thailändisch. Also habe ich mich kurzerhand für einen Thailändisch Kochkurs in Chiang Mai angemeldet, der mich 700 Thai Baht, also umgerechnet nur ca. 18 Euro gekostet hat.🙂

Wir trafen uns alle auf dem Markt in Chiang Mai und die Köchin erklärte uns die frischen Zutaten, die man für diverse Gerichte verwenden würden. Sie zeigte uns Thai Basilikum und Thai Ingwer, die viel intensiver vom Geschmack waren als die gleichnamigen europäischen Gewürze. Nachdem wir die verschiedensten frischen Zutaten eingekauft hatten fuhren wir mit einem Van zur Kochschule, die außerhalb von Chiang Mai lag.

Nachdem jeder der Kochkurs Teilnehmer seinen Platz am Kochtisch zugewiesen bekommen hatte, bekamen wir alle eine Schürze und ein scharfes Messer.

Vier Gerichte standen auf unserem Kochplan:
  • Chicken in Coconut Soup
  • Pad Thai Noodles in Thai Style
  • Green Curry mit Reis
  • Spring Rolls

Unter Anleitung der thailändischen Küchenchefin wurde uns ganz genau erklärt wie wir die Frühlingszwiebeln, Knoblauch, grüne und rote Chilli Schoten und das Zitronengras schneiden sollten. Das Thai Basilikum wurde z.B. gezupft und nicht geschnitten. Erst wurden alle vier Gerichte nach einander in der Küche, jeder an seinem eigenen Gasherd mit seinem eigenen Wok und Kochbesteck, gekocht. Nach knapp zwei Stunden waren wir mit dem Kochen fertig. Allerings war es an dem Tag sowieso schon sehhhhr heiß in Chiang Mai, gefühlte 40 Grad und durch die Hitze des Gasherdes fühlte man sich wie in der Sauna. Danach sollte jeder sein eigenes thailändisches Essen probieren… Es war echt lecker, spicy aber genau richtig. Allerdings war es sooo viel, dass man das gar nicht alles auf einmal schaffen konnte. Aber wir haben netterweise die Spring Rolls in sogenannten Doggy Bags zum Mitnehmen bekommen und so hatte ich gleich mein Abendessen für den Flughafen…🙂 Als Erinnerung haben wir auch noch die Gerichte in einem kleinen Heft, als Art Kochbuch, geschenkt bekommen. Der Thai Kochkurs hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung und ich kann es nur jedem empfehlen bei sowas mal mitzumachen.

Hier sieht man das „Chicken in Coconut Soup
Frances bei der Arbeit bei gefühlten 40 Grad in der Küche.🙂
Green Curry mit Reis
Pad Thai Noodles in Thai Style
Und last but not least: die Springrolls

Sightseeing in Chiang Mai

von frances81 am November 23, 2012

Am Dienstag, den 20.November bin ich gegen 15.10 Uhr am Flughafen in Chiang Mai gut gelandet. Ich hatte meine Hotel im Norden Thailands schon einige Monate vorher gebucht und hatte dem Hotel meine Flugdaten per Mail mitgeteilt, um den kostenlosen Taxi-Shuttle in Anspruch nehmen zu können.

Als ich mein Gepäck vom Baggage Claim geholt hatte und Richtung Ausgang lief, sah ich schon von weiten das Schild mit der Aufschrift „Miss Frances T.“.😉 Es war das erste Mal, dass ich am Flughafen so empfangen wurde…fehlten eigentlich nur noch die Hawaii Blumenkränze😉 Nein, es war auch so perfekt. Ich sprang in den silbernen Van mit Hotelaufschrift und wieder einmal musste ich einem Thailänder erklären, warum ich als Frau alleine unterwegs bin und ob ich denn keine Angst hätte. Mittlerweile bin ich darin ja schon geübt, wie oft ich das jetzt schon erklären musste.😉 Das Hotelpersonal hat dann irgendwie die letzten Male immer Mitleid (warum auch immer) mit mir gehabt und ich habe dann jedes Mal anstatt dem gebuchten Einzelzimmer, ein Doppelzimmer mit einem Kingsize Bett bekommen. Die nette Dame von der Rezeption, im Hotel in Chiang Mai, wollte mir unbedingt ein Wellness Package andrehen. Auch nach mehrfachen „No, I’m not interested…“ hat sie das nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Wobei es manchmal schon extreme Verständigungsprobleme gibt. Manche Thailänder sprechen gar kein Englisch oder nur sehr schlecht. Aber ich wollte den Abend in Chiang Mai sinnvoll nutzen und nicht auf irgend einer Massageliege rumliegen und mich massieren lassen. Klar, hätte ich sicherlich nichts gegen…aber nicht jetzt. Die Sonne geht in Thailand meistens schon gegen 18 Uhr unter. Das hieß für mich, ich hatte im Prinzip nur knappe 1,5 bis 2 Stunden Zeit mir die wichtigsten Tempel anzusehen. Ich fuhr deshalb mit dem Tuk-Tuk in Windeseile zum ältesten Tempel in Chiang Mai dem „Wat Chiang Man“. Dieser Tempel gilt als der älteste Wat der Stadt und soll von dem Gründer der Stadt Chiang Mais erbaut worden sein. Er beherbergt einen Buddha aus weißen Kristall. Von dort ging es weiter zum 500 Jahre alten, leider zerstörten „Wat Chedi Luang“. Mein Spaziergang auf dem großen Gelände, während des wunderschönen Sonnenuntergangs, war genau richtig. Es sah absolut traumhaft aus, nur buddhistische Mönche, freilebende Hunde und vereinzelte Leute begegneten mir. Glücklicherweise waren auch die ganzen Menschenmassen mit mehreren großen Touristenbussen bereits abgefahren und so konnte ich die Ruhe bei diesem besonderen Ort wirklich genießen.

Nachdem ich mich auf dem Heimweg machte, kam ich noch zufällig am Wat Phan Tao vorbei. Einem alten aus Teakholz erbauten Tempel. Früher galt dieser Tempel als königliche Residenz.

Als ich später auf dem Heimweg zum Hotel die Strassen entlang lief, um die Stadt zu Fuß zu erkunden, kam ich an dem festlich geschmückten „Dreikönigsdenkmal“, dem sogenannten Anusawari Sam Kasat vorbei. Die 3 Könige erinnern an das Bündnis das zwischen den 3 nordthailändischen und laotischen Königen geschlossen wurde. Für die Einheimischen ist dieser Ort eine heilige Stätte. Von dort aus ging es zurück zum Hotel. Kurze Verschaufpause und dann ging es zum „Night Bazaar“, in der Nähe meines Hotels. Abends war auf den Straßen sehr viel los. Viele Touristen kamen einen entgegen und alle strömten zum Nachtmarkt. Auch hier war es ähnlich wie bereits auf dem Chatuchak Markt in Bangkok. Es gab nichts, was man nicht kaufen konnte. Gefakte Sweatshirts und T-Shirts von Abercombie & Fitch, Billabong oder Adidas…Räucherstäbchen, verschiedene Gewürze, asiatische Statuen und alles was man sich sonst noch an Souvenirs so vorstellen kann.

Am Tollsten fand ich persönlich in der Halle die Künstler, die nur mit Hilfe eines kleinen Fotos wahre Kunstwerke zauberten. Das war total beeindruckend, wie detailgenau die Charakterzüge, die Ausstrahlung der Augen und selbst Falten ein Bild zum Leben erwecken konnten. Ich hätte stundenlang zuschauen können..😉

Thailand Post

von frances81 am November 22, 2012

 

Es ist doch jedes Mal wieder ein Erlebnis in einem fremden Land, damit meine ich jetzt aber kein europäisches Land, eine Post zu finden.Da ich auf dem Hinflug mit Qatar geflogen war, durfte ich da 30 kg Gepäck haben. Ich hatte knapp 24 kg, man beachte die Fotoausrüstung ist auch dabei.😉 Auf den Inlandsflug nach Chiang Mai mit Thai Airways darf ich nur 20 kg haben.Deshalb wollte ich überflüssiges Gepäck, was ich nicht mehr brauchen würde, in einem Paket nach Hause schicken. Warum unnütz Ballast mit sich herum schleppen? Immerhin quäle ich mich mit dem Koffer sonst nur noch rum.

Ich habe eine Filiale der „Thailand Post“ gefunden, meine Sachen alle sicher verpackt und als Paket nach Deutschland geschickt. Jetzt bin ich doch echt mal gespannt, ob das eher da ist, als ich.😉 Wäre ja lustig! Hauptsache es komm heil an.

Einen entscheidenden Vorteil hat das Ganze natürlich auch, nennen wir es mal „toller Nebeneffekt“, wenn ich in Vietnam bin, könnte ich wieder shoppen gehen. Natürlich erst gegen Ende der Reise, sonst macht es ja keinen Sinn. Aber auf dem Heimflug mit Qatar darf ich wieder bis max. 30 kg haben. Sounds very good…;-)

Chatuchak Market in Bangkok

von frances81 am November 22, 2012

Nach über 16 (!) Stunden Zugfahrt und einer weiteren Stunde Anfahrt mit der Metro vom Bahnhof, kam ich gegen Mittag endlich in meinem gebuchten Hotel im Stadtteil Sukhumvit an. Erstmal checkte ich ein und nahm meine langersehnte, erfrischende Dusche… Weil Barack Obama heute zu Besuch in Bangkok war, waren die meisten berühmten Tempel nur für ihn zugänglich und für die Öffentlichkeit (aus Sicherheitsgründen) geschlossen.Also schied das schon mal aus. Was lag also näher als einen der größten Märkte Asiens oder sogar der Welt zu besuchen? Der Chatuchak Markt findet auch nur am Wochenende von 9 bis 18 Uhr statt.

Also lief ich vom Hotel aus zur Metro Haltestelle „Phloen Chit“ zog mein Ticket für 40 Baht und fuhr damit zur Endhaltestelle „Mo Chit“. Nach ca. 30 Minuten war ich da.

Dort angekommen sah man schon von der Brücke aus die Massen von Menschen und es sah aus, wie das verrückte Labyrinth, nur eben in echt. Die meisten Touristen hatten deshalb alle einen Plan zur Hand, damit sie sich auf dem großen Areal des Marktes nicht verlaufen würden. Ich nicht. Ich habe mich einfach mal auf meinen guten, alten Orientierungssinn verlassen und mich an wichtigen Anhaltspunkten orientiert und – et voila – es hat funktioniert.😉

Es gab auf jeden Fall nichts, was es nicht gegeben hätte auf dem Chatuchak Markt. Angefangen von unzähligen Essensständen über Ständen mit Kleidung, gefakte Shorts von Calvin Klein, Souvenirs wie z.B. T-Shirts von verschiedensten bekannten Labels, unzählige asiatische Figuren wie Buddhas, Mönche, Elefanten oder Drachen; selbst hergestellte Seifen, Schmuck ohne Ende. Aber auch DVDs bzw. Raubkopien von brandneuen Kino Filmen, präparierte echte Tiere wie kleine Alligatoren konnte man kaufen und natürlich auch verschiedenste Sextoys und Viagra.😉

Was hat Frances davon gekauft??? Nichts! Außer super leckre, frisch geschnittene Mango für 20 Baht, die ich hier in Thailand echt von frühs bis abends essen könnte. Aber es gab auch Schnäppchen Stände, wo man super Postkarten, oder auch tolle Bilder, Fotoalben, Bücher oder Maps kaufen konnte…

Sehe ich eigentlich aus wie Barbie?😉 In Trang haben mich schon kleine Mädels in diesem riesigen Shopping Center angegrinst und gemeint ich würde aussehen wie Barbie. Und jetzt in Bangkok auf dem Markt das Gleiche. Da sprechen mich kleine Thai Mädels mit „Hello Barbie! You look so beautiful…“ an. Mag ja sein, dass ich für Thai oder Asia Verhältnisse sehr groß bin und dann auch noch blond, aber ich sehe doch hoffentlich nicht aus wie eine Puppe?!

Nachdem ich das, meiner Meinung nach, Wichtigste gesehen hatte, bin ich nach 2,5 Stunden wieder zurück Richtung Hotel gefahren. Die Müdigkeit machte sich extrem bemerkbar. Die lange Zugfahrt von Trang nach Bangkok und dann noch der Marktbesuch bei gefühlten 50 Grad, war dann auch für meine Verhältnisse too much. Ich brauchte dringend Schlaf…

Mit dem Nachtzug durch Thailand

von frances81 am November 21, 2012

Der Bahnhof in Trang war ziemlich klein, dafür aber sehr übersichtlich. Unser lila farbener Zug stand bereits. Wir saßen im Wagen Nr. 7 und immer zwei Personen saßen sich gegenüber. Nick (aus England) und ich saßen zusammen. Um 19.30 Uhr kam unser bestelltes Abendessen. Tja, das nenne ich mal Service. Wir konnten aus ca. 10 verschiedenen Gerichten auswählen und das Essen wurde uns an den Tisch, zu unseren Sitzplätzen, gebracht.Abends wurden die zwei Plätze zu Schlafliegen umgebaut. Nick und ich haben wie man so schön sagt „Flip a coin“, eine Münze geworfen, wer oben und wer unten liegt. Zum Glück konnte ich unten liegen.😉 Well done! Oben war es sehr kühl durch die Kühlung, von daher war ich froh unten schlafen zu können.Irgendwann mussten Christina, Chris und ich mal auf die Toilette. Wir wollten nicht gehen, aber irgendwann mussten wir leider zu dringend. Der Weg dorthin war sehr abenteuerlich. Der Zug wackelte ohne Ende. Die linke Tür, wo man normalerweise ein und aussteigen würde, war offen und wackelte hin und her. Ich versuchte die Tür vorsichtig zu schliessen, keine Chance. Also wer da betrunken ist, fliegt erstmal im hohen Bogen aus dem Zug. Keine Sicherheitsvorkehrungen für Kinder.

Als wir endlich bei den Toiletten ankamen, gab es eine „Eastern“ und eine „Western“ Toilette. Die Eastern war ein einfaches Klo, nur am Boden war ein Loch und links und rechts zwei Griffe. Das Klo war frei. Wir schauten uns alle 3 kurz an: „No way!“ Also warteten wir lieber…das Western Klo war ein relativ normales Klo. Wir waren trotzdem alle mehr als froh ganz schnell wieder zu unseren Plätzen zu kommen.😉

Die Betten wurden vom Zugpersonal frisch bezogen. Eine Decke und ein Kissen bekamen wir auch. Ein royal-blauer Vorhang trennte die schlafenden Passagiere von einander. Ich bin zwar ziemlich oft aufgewacht und habe nur oberflächlich geschlafen, aber zum Glück gab es in der Nacht keine blöden Zugansagen, wie bei der Deutschen Bahn, die einem jedes Mal aus den Schlaf reißen. Eigentlich sollten wir nach 12 Stunden in Bangkok ankommen, doch der Zug hatte Verspätung. Was man in Thailand sehr schnell lernt ist, dass die Thai’s ein völlig anderes Zeitgefühl haben. Eine Stunde in Thailand ist nicht gleich eine Stunde in Europa oder den Rest der Welt. Um 10 Uhr sind wir dann nach 16 (!) Stunden Zugfahrt endlich an der Central Station in Bangkok angekommen. Müde aber auch froh, wieder in der Hauptstadt Thailands zu sein. Jetzt mache ich mich noch auf dem Weg mit der Metro zum Hotel…

Meine “Island Hopping Tour”

von frances81 am November 20, 2012

Nach insgesamt 7 Tagen wo ich fast nur englisch mit meiner Tour Crew gesprochen habe, ist es jetzt irgendwie ungewohnt für mich meinen Blog jetzt auf deutsch zu schreiben. ;-)

Nach einer Woche auf den Inseln Krabi (Ao Nang Beach), Koh Mook und Koh Rok bin ich heute noch ein paar Stunden in Trang bevor es weiter nach Bangkok geht.

Also die “Island Hopping Tour” war echt toll und sehr abwechslungsreich. In einem Wort: amazing! ;-)
Ich habe traumhafte und menschenleere Strände gesehen…türkis-blaues Meer und weiße Sandstrände. Es war absolut perfekt zum relaxen, schwimmen und zum schnorcheln.

Die 2 Tage auf Krabi waren wunderschön. Vor allem die Bootstour zu den kleinen Inseln wie Phi Phi Island, Monkey Island und Chicken Island war sooo toll. Das Video von dieser tollen Bucht, wo auch der Film “The Beach” mit Leonardo Di Caprio gedreht wurde, habe ich bei SocialCam bzw. Facebook online gestellt. Das leckerste Massaman Curry mit Hähnchen habe ich auch tatsächlich in einem Restaurant namens “The Massaman” gegessen. ;-)

Auf Koh Mook waren wir in eigenen Bungalows, also einfachen Hütten, untergebracht. Ich hatte meine eigene ;-) Allerdings ohne Klimaanlage oder Ventilator. Am Liebsten hätte ich nachts die Tür aufgelassen. Ging aber nicht, wegen den vielen Moskitos. Dummerweise haben mich die blöden Moskitos trotz langer Hose und Deet mit 95% wie immer gestochen ohne Ende. Jetzt rieche ich irgendwie nur noch nach thailändischen Tigerbalsam (wegen der Desinfektion der Stiche) und auch nach Meerwasser, weil ich jeden Tag viiiiiiel schwimmen und schnorcheln im Meer war. Und ich habe gaaaanz viele bunte und sogar fliegende Fische gesehen. Nur schade war, dass viele der Korallenriffe nicht mehr existieren, weil sie abgestorben sind aufgrund der erhöhten Wassertemperatur vom Meer.

Auf Koh Rok war ich 2,5 Tage. Der Strand dort ist der Hammer und es sieht mit den vielen einsamen Hütten ähnlich aus wie auf Fiji, wo ich 2009 war. Die Insel wird von einem National Parc Ranger bewacht und es gab kein luxuriöses Hotel für uns, sondern jeder bekam sein eigenes Zelt. Den ersten Abend nachts ganz alleine im Zelt zu liegen und überall hört man Geräusche war schon ungewohnt und man hatte ein mulmiges Gefühl. Da waren unzählige Krebse und Einsiedler, die direkt am oder unter dem Zelt entlang krabbelnden. Man hatte jedes Mal das Gefühl sie krabbeln ins Zelt…und unter dem Zelt waren Baumwurzeln. Also war der Untergrund sehr hart. Dann noch diese lauten Käfer, dessen Name ich immer vergesse, die es aber auch in Australien gab, die einen Höllenlärm machen können.

Ja und das Meerrauschen hörte man natürlich auch. Aber selbst wenn man Moskitospray mit Deet 95 Prozent verwendet hat, wurde man trotzdem gestochen ohne Ende…aber das gehört zum Abenteuer Urlaub einfach dazu. ;-)

Genauso wie man früh morgens auch mal von einem großen Warran überrascht werden kann. Der einfach so im Mädelsklo schläft, weil es da kühl ist. Aber dafür habe ich meinen ersten frisch gefangenen Barracuda in Kombi mit “Green Curry” gegessen. Der war super lecker ;-)

So in zwei Stunden werde ich mit dem Nachtzug zurück nach Bangkok fahren und nach insgesamt 12 Stunden dort ankommen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf noch mal in Bangkok zu sein bis zum 20.11.

Barack Obama wird wohl morgen in Bangkok sein, das heißt ich kann mir nicht nicht, wie ursprünglich geplant, die Tempel morgen anschauen. Alles geschlossen für ihn! Irgendwie schon doof! Da ist man zwei Tage in der Stadt und einen Tag davon sind die tollsten Sehenswürdigkeiten geschlossen.

Anreise nach Bangkok

von frances81 am November 11, 2012

Gegen 9:49 Uhr bin ich in Eisenach mit dem Intercity direkt nach Frankfurt zum Flughafen gefahren, so dass ich gegen 12 Uhr dort war. Irgendwie sah der Flughafen diesmal besonders unübersichtlich aus und viele Passagiere irrten suchend herum. Zum Glück konnte ich trotzdem schnell meinen Check-In-Schalter von Qatar finden. Das Boarding begann gegen 13:50 Uhr und ging relativ zügig, so dass ich bereits gegen 14:20 Uhr meinen Fensterplatz in der linken Reihe ergattern konnte. Der Sitz neben mir rechts war frei und ich freute mich insgeheim schon, da der Flug nicht ausgebucht war, dass ich vielleicht auf dem langen Flug besser schlafen könnte. Doch weit gefehlt…Erst quatschten mich bereits in der Warteschlange wildfremde Araber an, wo ich Mühe und Not hatte die wieder loszuwerden. Denn ein “Nein, kein Interesse!” oder ein “No, not interested.” verstehen solche (Business) Typen offenbar gar nicht. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Flug, zur eigenen Sicherheit und um lästige Fragen aus dem Weg zu gehen, einen “Pseudo” Ehering tragen. Sicher ist sicher!😉

Tja und dann als ich gerade Musik auf meinem iPhone hörte und meine Augen geschlossen hatte und einfach nur relaxen wollte, kommt so ein arabischer Mann, Mitte-Ende 30 und setzte sich ohne zu fragen auf den Platz direkt neben mir und stupste mich an. Ich war erstmal total erschrocken…dann laberte er mich voll, ich ignoriere ihn, aber er blieb einfach stur sitzen. Und jedes Mal, wenn man einfach nur schlafen wollte, stupste mich der Typ mit dem Arm oder seinem Bein blöd an…irgendwann habe ich überlegt der Stewardess Bescheid zu sagen, aber ich wollte nicht für Aufruhr im Flugzeug sorgen. Im Nachhinein hätte ich es aber tun sollen. Aber weil ja noch mehr von der Sorte in der mittleren und hinteren Reihe saß, habe ich es gelassen. Eine (blonde) Frau gegen mind. 10 arabische Männer in einer arabischen Airline = keine Chance. Also hieß es durchhalten und sich in die Ecke samt Decke verkrümeln. Irgendwann habe ich nur noch meine Kopfhörer aufgelassen und gerade aus gesehen, um mir zwei coole Filme anzusehen. Einmal den “Ted” Film und dann noch den neuen Vampir Film mit Johnny Depp und Michelle Pfeifer. Beide waren echt empfehlenswert. ;-)

Gegen 22 Uhr Ankunft in Doha, Weiterflug um 0:20 Uhr nach Doha Zeit. Ankunft in Bangkok Ortszeit 11:49 Uhr.

Nach einem laaaangen Fußweg bin ich direkt zur Immigration Control gelaufen. Dort musste man, ähnlich wie in den USA, eine Arrival und Departure Card mit seinen persönlichen Daten ausfüllen und abgeben, um in das Land quasi als Touri “einreisen” zu dürfen. Die Schlange von Menschen nahm kein Ende…und das alles für einen Stempel und Visum.

Als ich nach gefühlten 2 Stunden, tatsächlich war es nur 1 Stunde, dann endlich meinen geliebten türkisen Koffer vom Kofferband abholen wollte, ein kurzer Schock: das Band Nr.16 war leer und keine Spur von meinem Koffer. Kein Witz! Aber es war definitiv das richtige Gepäckband: QR614 von Frankfurt über Doha nach Bangkok. Der Flughafenmitarbeiter hatte einfach so alle Koffer, die nicht während einer bestimmten Zeit abgeholt wurden, einfach vom Band geräumt 2 Schwedinnen kamen zufällig und erzählten mir, dass sie das letzte Mal ewig nach ihrem Gepäck gesucht hatten, weil sie das nicht wussten.

Also einmal kurz durchatmen, wenn man nach einem 14-stündigen Flug (besser gesagt 2 Flügen) und über 30 Stunden auf den Beinen ist, lässt man sich doch davon nicht einschüchtern…Also bin ich ganz cool zum Flughafentypen gegangen, was anderes blieb mir nicht übrig und habe MEINEN Koffer einfach direkt von seinem blöden Wagen runtergehoben (Autsch!) und habe ihm sofort gesagt: “Stop,you can’ take this with you! It’s essential for me, for my life for the next 4 weeks!” Der Typ war so baff, dass er sich erstmal entschuldigt hat…Na also echt, sowas geht jawohl mal gar nicht! Da verstehe ich keinen Spass, wenn mir jemand mein Gepäck klauen oder entwenden will. Geht’s noch???

Endlich hatte ich alles: Einreisestempel und Visum und mein Gepäck. Ich konnte also endlich zum Taxi Stand gehen. Nach einer 30-minütigen Express Fahrt über die Autobahn kam ich gegen 14.30 Uhr endlich im Hotel an. Ich war inzwischen sooo müde, dass ich während der Fahrt schon kurz Sekundenweise eingeschlafen war…im Hotelzimmer angekommen wollte ich eigentlich kurz schlafen, aber es ging nicht. Jetlag! Rausgehen war auch nicht möglich da es plötzlich in Strömen anfing zu regnen in Bangkok. Nein, ich habe mich natuerlich nicht entmutigen lassen. ;-) Ich bin nachdem ich frisch geduscht war, mich wieder wie ein “Mensch” und nicht mehr wie ein “Zombie” fühlte und der Regen etwas nachgelassen hatte, in Richtung China Town gelaufen. Und der Weg dorthin war echt schön. Erinnerte mich total an Market City und China Town in Sydney. Endlich kam ich zu meinem langersehnten Essen: ein grünes Curry. Es sah zwar total unscheinbar aus, aber war suuuuuuper lecker und der Preis von 140 Baht war unschlagbar günstig. Mein Tag war gerettet, ich hatte endlich was gegessen. ;-) Nach dem Essen und Schlendern durch die vielen Gassen bin ich dann mit einem typischen asiatischen “Tuk-Tuk”zurueck zum Hotel gefahren. Die Strassen waren alle gekrachte voll und man bekam ganz leicht Panik, wenn man auf die Uhr schaute. 17:20 Uhr und um 18 Uhr war das Meeting mit der Tour Crew im Hotel. Aber der junge Thai gab Gummi und auch wenn die Fahrt teilweise echt rasant und stickig, durch die vielen Autoabgase war, hat die Fahrt mega Spass gemacht und ich war um 17:50 Uhr im Hotel. Perfekt! Das Meeting fand im Foyer des Bangkok Centre Hotels statt. Wir sind für diese “Thailand Island Hopping” Tour 10 Personen. Darunter 3 Paare, eins aus Colorado-Montana/USA, eins aus London, eins aus Frankfurt, dann noch 2 coole Mädels aus San Francisco / Kalifornien, ein Engländer und ich ;-) Nach dem Meeting waren wir noch alle zusammen thailändisch essen und haben noch was zusammen getrunken. Die Stimmung war super und wir hatten echt Spass zusammen.

Mein erster Eindruck von Bangkok: es ist echt eine sehr coole Stadt. Aber ich muss mich noch etwas an die Temperaturen von 34 Grad und die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen. Die Thai’s selbst sind alle total nett, freundlich und zuvorkommend und begrüssen einen immer mit einem Lächeln im Gesicht. Überall duftet es nach Räucherstäbchen oder auch nach Jasmin und es klingen buddhistische und asiatische Klänge durch die Lautsprecher an öffentlichen Orten… Es ist eine völlig andere Welt, aber obwohl es eine Weltstadt von über 11 Millionen Einwohnern ist, hat man hier nicht das Gefühl, dass es hektisch zugeht.

    Meine Reiseroute
von frances81 am Oktober 31, 2012

Für all diejenigen, die wissen wollen wohin es mich genau verschlägt. ;-) Meine Reise habe ich selbst geplant und zusammengestellt. Ich fliege am 9.11 erstmal von Frankfurt/Main aus nach Bangkok.  Am 10.11 mache ich dann meine 9-tägige Thailand-Inselhopping Tour. Also über Krabi, Koh Mook, Koh Rok und Koh Tao.

Am 17.11 werde ich von Trang nach Bangkok mit dem Overnight Train fahren. Vom 18 – 20.11 bin ich dann in Bangkok unterwegs.Von dort gehts dann am 20.11 gegen Nachmittag weiter in Richtung Norden nach Chiang Mai für eine Elefanten Trekking Tour und einen “Thai-Cooking-Course”. Am 23.11 fliege ich dann wieder zurück nach Bangkok, bevor ich knapp 12 Stunden später weiter fliege nach Hanoi / Vietnam.

Vielleicht hätte ich mir doch malüberlegen sollen, ein “Miles & More” Konto zu eröffnen…bei den Flugmeilen hätte es sich schon gelohnt. :-)

Am 24.11 starte ich dann meine 15-tägige Vietnam-Rundreise mit G-Adventures und werde Stops in Hanoi, Lao Cai, Sapa, Halong Bucht, Hue, HoiAn, am Mekong Delta und zum Schluss noch in Ho Chi Minh City (Saigon) machen.

Ich freue mich schon sehr auf die Reise! Die Traumstrände, die wunderschönen Landschaften wie z.B. im Norden Vietnams – in Sapa – die terrassenartigen Reisfelder, das Großstadtfeeling in Bangkok und auch auf Ho Chi Minh City und auf die einzigartige Kultur Asiens.